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SUP-Verleih mit kolula – einfach, schnell und günstig

Wir haben den zahlreichen Anfragen zum Ausleihen von Stand Up Paddling Boards Rechnung getragen und bieten euch jetzt die Möglichkeit, euch SUPs auch stundenweise auszuleihen.

Mit kolula SUP haben wir einen Kooperationspartner gefunden über den ihr euch ganz einfach SUPs bei uns ausleihen könnt.

Klickt einfach auf den folgenden Link und ihr könnt direkt eure SUPs ausleihen.
https://booking.kolula.com/kassel-wvc-kassel

Ihr findet den Ausleih-Container auf unserem Vereinsgelände.

Übrigens, 2021 Könnt ihr mit dem Rabatt-Code “KasselSUP15” SUPs 15% günstiger leihen!*
*Einzulösen bis Saisonende 2021 nur an der kolula Station in Kassel. 15% Rabatt-Code direkt im Warenkorb auf kolula.com eintragen. Pro Bestellung ist nur ein Rabatt-Code einlösbar. Nicht möglich sind Kombinationen mit anderen Rabattaktionen, die Anrechnung auf einen Wertgutschein oder Umtausch sowie eine nachträgliche Einlösung oder Barauszahlung. Der Weiterverkauf ist untersagt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gelten die  AGB von kolula.

Der einfachste Zugang zum SUP-Container ist über die Fuldapromenade.

Zusätzliche Infos zu unserem Standort und weitere Standorte fidnet ihr auch unter kolulas Standort-Seite: https://www.kolula.com/sup-standorte/kassel

Wir wünschen euch viel Spaß auf dem Wasser!

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SUP Einsteiger-Kurs am So., 17.05.2020

SUP Kurs

Raus aus der Wohnung und ab aufs SUP!

Inhalt:
Ihr lernt alle erforderlichen Grundlagen im Umgang mit dem Stand Up Paddle-Board sowie relevante Sicherheitsaspekte.

Dauer:
ca. 120 Minuten

Voraussetzungen:
Ihr müsst schwimmen können.

Ausstattung:
Wir stellen die SUP Boards, Paddel und auf Wunsch auch Schwimmwesten.
Neopren-Anzüge können wir derzeit leider noch nicht stellen.

Kosten:
40€
(für Vereinsmitglieder ist der Kurs kostenlos)

Was ihr mitbringen solltet:
Neugier, Badesachen, leichte Sportkleidung (je nach Witterung), Neopren- oder Turnschuhe sowie ein Handtuch.

Treffpunkt:
Wassersport Vereinigung Cassel e.V., Auedamm 23, 34121 Kassel

Beginn:
14.00 Uhr

Ansprechpartner:
Mirco Horn (0151/64413433) und Michael Kickel (0176/57932112)

Email: sup@wvckassel.de

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Die WVC trauert um Horst “Bize” Stamm

Am 4. Juli musste die WVC leider vom langjährigen, Kanu-Abteilungsleiter und Trainer Horst Stamm Abschied nehmen. Er wurde auf Wunsch im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Wehlheiden beigesetzt. Mit ihm geht eine wahre WVC-Größe nach 72 Jahren Mitgliedschaft von uns.

Horst Stamm genannt "Bize" war 72 Jahre Mitglied in der WVC und führte die Kanuabteilung von 1962 bis 1994 von Erfolg zu Erfolg.

Im Mai 1950 trat Horst Stamm, genannt Bize, als 15-Jähriger in die WVC ein. Seinen ersten großen Erfolg als Kanute konnte er 1954 mit dem Süddeutschen-Meister-Titel im K2 erringen, damals zusammen mit Georg Schmidt. Hier fand sich ein Dream-Team, denn ab 1962 waren es Horst Stamm und Georg Schmidt, die die Kanu-Abteilung der WVC weiter ausbauten und zu der Erfolgsschmiede machten, als die sie heute berühmt ist. Horst Stamm als Abteilungsleiter und Georg als Sportwart.

Zeitungsausschnitte zu Bizes erfolgreicher Nachwuchsarbeit (aus den Jahren 1972 bis 1976)

Horst und Georgs Arbeit trug Früchte, 1971 konnte Horsts Sohn Holger den DM-Titel der Schüler A im K1 nach Kassel holen. Ab da ging es steil bergauf. 1984 war die WVC sogar der erfolgreichste deutsche Kanuverein von allen: 22 Hessen-Meistertitel, 22 Süddeutsche-Meistertitel, 10 Deutsche-Meistertitel und 7 Deutsche-Vizemeistertitel sowie vier DM Drittplatzierungen errangen die Athlet:innen der WVC in diesem Jahr. Eine erstaunliche Ausbeute!

Unter Horst Stamm entwickelte sich auch die Kasseler Frühjahres-Regatta zu einem großen, traditions- und prestigereichen, deutschlandweiten Event.

Bis 1994 konnte die WVC unter Bizes Regie 51 Deutsche Meistertitel im Kanusport vorweisen. In diesem Jahr übergab Bize den Staffelstab an die nächste Generation. Dem Kanusport blieb Bize aber noch viele Jahre als Sportwart im Hessischen Kanuverband und Kampfrichter im Deutschen Kanuverband erhalten.

Ausgezeichnet wurde Bize für sein Werk vom HKV mit der goldenen Ehrennadel und von der WVC wurde er 2007 zum Ehrenmitglied ernannt.

Bize in Aktion. Auf dem Wildwasser und im K4

Bizes Herz schlug nicht nur für den Kanu-Rennsport, sondern auch für das Wildwasserfahren und Wanderfahrten mit der WVC und dem Hessischen Kanuverband. Sogar in den Mannschaften der WVC Handballabteilung mischte Bize einige Jahre mit.

Der K2 mit dem Namen Horst Stamm ist auch heute noch im Bootshaus der WVC zu finden.

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Nachruf für Wolfgang Haferburg

Wolfgang wurde am 15.10.1938 geboren. Mit 13 Jahren trat er in die Wassersport-Vereinigung Cassel ein.

Wolfgang , der Handballer. Er besaß ausgezeichnetes Spielverständnis, war ein wendiger und trickreicher Angreifer und ein eckiger Verteidiger. Mit der Männermannschaft wurde er 1961 Kreismeister auf dem Großfeld, spielte weiter langjährig in der Halle und auf dem Kleinfeld.

Wolfgang hatte Ideen. 1963 regte er an, bei der WVC eine Damen-Handballmannschaft zu gründen, das war damals noch etwas eher Seltenes und wurde von vielen belächelt.

Wolfgang als Sportlehrer. Ehefrauen von Handballern, Leichtathletinnen, sowie deren Freundinnen brachte er Fangen und Werfen bei und formte eine bei Gegnerinnen sehr geachtete Damenhandballmannschaft.

Wolfgang als Erfolgstrainer. Seine Damenmannschaft wurde 1970 ungeschlagen Kreismeister, 1971 folgte der Aufstieg in die Bezirksklasse.

Wolfgang in Führungsfunktion. 1981 bis 1988 leitete er die Handballabteilung der WVC, die damals mit mehreren Mannschaften in verschiedenen Klassen vertreten war.

Wolfgang der Nachwuchsförderer. Er förderte Jugendmannschaften und trainierte sie, u.a. die Kinder aus den eigenen Handballmannschaften. Sein eigener Sohn wurde zur Nationalmannschaft berufen.

Wolfgang knüpfte Kontakte. Er war sehr gesellig und umgänglich, u.a. durch seine Kontakte zu anderen Vereinen kam das Zissel-Turnier zustande, die WVC-er besuchten auch auswärtiger Turniere. Nach der Grenzöffnung wurden Kontakte nach Erfurt geknüpft, man traf sich „hüben und drüben“ und lernte sich kennen.

Wolfgang erkennt die Zeichen der Zeit. Mit den Jahren wurde es erforderlich, die erste Damen-Mannschaft umzubilden, so gründete er 1983 eine Alt-Damen-Mannschaft, die großenteils aus der damaligen Meistermannschaft bestand und natürlich auch gute Erfolge erzielte.

Wolfgang hält die Truppe zusammen.
Auch für die Adas war irgendwann der Ausstieg aus dem Handballspielen fällig. Die Adas und ihr langjähriger Trainer waren über die vielen Jahre so miteinander verbunden, dass sie sich bis heute noch monatlich zum gemütlichen Abendessen treffen. Nun leider ohne Wolfgang.

Wolfgang, der treue Vereinskamerad. Er war über ein halbes Jahrhundert der WVC treu. Er hat Wissen und Erfahrung eingebracht oder auch beim Arbeitsdienst geholfen und bei Veranstaltungen Helferdienste übernommen. Er hat es jedoch immer abgelehnt, dafür Ehrungen oder Anerkennungen zu bekommen.
Am 12.4.2022 ist Wolfgang gestorben und wurde am 16.5. 2022 in Bergshausen beerdigt.

Die WVC verdankt Wolfgang viel, wir bewahren ihm ein ehrendes Andenken.

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Nachruf für Werner Loos

Wir trauern um Werner Loos. Zu Hause ereilte ihn eine Gehirnblutung, von der er sich trotz Intensivbehandlung nicht mehr erholte. Er starb am 16. Mai 2022 und wurde am 14. Juni beigesetzt. 

Wer war Werner, woran denken wir, wenn wir seinen Namen hören, sein Bild sehen ?

Er war ein großer, stabil gewachsener Mann von ruhiger, gutmütiger Natur. Wir kennen ihn seit seinem Eintritt bei den WVC „Jedermännern“ im März 1999 und mochten ihn in seiner freundlichen, verbindlichen Art. Mit Ehefrau Marita besuchte er regelmäßig das Training, auch wenn er sich bei manchen Übungen quälte, oder vielleicht gerade deshalb. Besonders zu erwähnen ist, dass Werner sich immer wieder anbot für notwendige Arbeiten und Aufgaben im Verein. Über viele Jahre übernahm er Streckenposten beim Triathlon, weshalb er auf dem Bild mit Recht dieses T-Shirt trägt.

Bei den mehrjährigen Bauarbeiten am Vereinshaus half er mit und brachte insbesondere seine Berufserfahrung als Installateur ein beim Umbau der Duschen.

Werner lachte gern und brachte andere zum Lachen. Er betätigte sich als Laienschauspieler, er und Marita unterhielten auch zuweilen beim Seniorenabend die Anwesenden mit kleinen Sketchen.

Aber seine besten „Auftritte“ hatte er als Nikolaus. Im Dezember, auch bei schlechtestem Wetter, kam er mit dem Boot über die Fulda, kletterte bei Dunkelheit über den behelfsmäßigen Steg aufs Vereinsgelände, wo ihn die Kinder begeistert empfingen. Dieser große Mann in seinem Kostüm ! Und er hatte die richtige Ansprache an die Kleinen, einfach toll anlassbezogen und schön.

Auch in anderen Bereichen war Werner aktiv, z.B. bei den Kasseler Werkstätten.

Nicht nur wir vermissen ihn.

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Zeltwochenende für Kinder und Jugendliche vom 12. bis 14. August

Für alle Kinder und Jugendlichen der WVC gibt es ab Freitag, den 12.08. 14 Uhr ein dreitägiges Zeltwochenende auf dem Gelände der WVC.

Es wird gegrillt.
Es wird geSUPt.
Es gibt Spiele.
Es gibt Kanutouren.
Es wird in die Fulda gesprungen.

Wenn ihr Lust habt, mitzumachen, meldet euch bei unserer Jugendwartin Maya Schmidt unter der E-mail jugend@wvckassel.de

 

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Ukrainische Gäste bei der WVC

Schon so manchem WVCer ist der Geruch in die Nase gestiegen und einige haben das Ergebnis auch schon probiert. Seit Ende April unterstützt die Wassersport Vereinigung Cassel 20 ukrainische Sportlerinnen und ihre Familien. Angefangen hat alles mit einem Hilferuf beim Deutschen Schwimm-Verband. Das war gleich zu Beginn des Krieges. Doris Plötz, langjährige Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle des DSV erhielt ihn aus Kiew und wendet sich u.a. an die WVC. Schneller als erhofft, war das Hilfsangebot vorbereitet, doch dann tat sich längere Zeit nichts oder zumindest nichts, was wir in Kassel wahrnehmen konnten. Und die Auswirkungen des Krieges ließen die Zahlen der Flüchtlinge ansteigen. Dann endlich am Ostermontag waren auch in Kiew die Vorbereitungen für die Ausreise getroffen. Drei Tage später sollte die Gruppe ankommen. Es wurde dann noch eine Nacht später, denn nicht nur die Deutsche Bahn bewältigt nicht alle technischen Probleme in nur wenigen Minuten. Viel größer die Herausforderungen dann in Kassel, denn alle Planungen waren hinfällig geworden, vor allem die angedachte Unterkunft war belegt. Es begann ein Lauf von biblischen Ausmaßen von Pontius zu Pilates oder zwischen Registrierung, Sozialamt, Ausländerbehörde, Meldebehörden und Jugendamt. Bloß keine Fehler machen, deren mögliche Zahl sich mit jeder zusätzlich in Aktion tretenden Behörde potenziert. Und die besondere Herausforderung: ein Teil der Sportlerinnen war nicht nur minderjährig, sondern unbegleitet. Doch wir haben sie alle gemeistert und nach einer Woche war die Gruppe in der „Not“-Unterkunft der Stadt Kassel eingezogen. Damit war zwar der Unterstützungsmarathon noch nicht beendet, aber die Angst, in der nächsten Nacht kein Dach mehr über dem Kopf zu haben oder die Gruppe auseinanderzureißen, war von uns abgefallen. Das nächste größere Problem stellte die Verpflegung dar. Nicht allzu üppig war das eine, nicht sportlergerecht die zweite und nicht wie gewohnt die dritte Herausforderung. Wir haben auch dies gelöst. Denn nach nur wenigen Tagen hatten wir eine Notfallküche im Jugendraum eingerichtet und den begleitenden Müttern eine Kochgelegenheit geschaffen, in der sie täglich zauberten. Die Anmeldung in den Schulen hat uns weiter beschäftigt. Denn das Schulverwaltungsamt sah zunächst keine Veranlassung, Kinder in Notunterkünften mit Unterricht zu versorgen. Auch das ist inzwischen geschafft, alle Kinder gehen in die Schule. Und das aus Sicht der Familien wichtigste Thema Schwimmtraining entwickelt sich auch positiv. Und auch die Versorgung mit Wohnraum nimmt Formen an. Die ersten 9 Personen sind aus der Notunterkunft ausgezogen – auch mit WVC Unterstützung. Deshalb an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle, die geholfen haben, die helfen und die ihre Hilfe anbieten. Wir berichten Euch weiter, ohne voyeuristisch mit der Situation umzugehen.
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Ukrainische WVC Schwimmer begeistern beim Sponsorenschwimmen im Freibad Wilhelmshöhe

Ukrainische WVC Schwimmer begeistern beim Sponsorenschwimmen im Freibad Wilhelmshöhe
Das Freibad Wilhelmshöhe ist kein Trainingsbad, aber es dient der einheimischen Bevölkerung zur Freizeitgestaltung und Gesundheitsförderung. Zur Unterstützung des Betreibers Städtische Werke hat sich schon vor langer Zeit ein Förderverein gegründet. Und eben dieser Förderverein hat im Juni ein Sponsorenschwimmen ausgerichtet. Auf Einladung einer Mitarbeiterin des Deutschen Schwimm-Verbandes waren sieben unserer ukrainischen Mitglieder dort am Start. Durchschnittlich 4000 bis 5000 Meter haben die Sportlerinnen dabei zurückgelegt und damit dem Förderverein eine nicht unerhebliche Summe Geld in die Kasse geschwommen. Dafür werden nun Spielgeräte gekauft, die das Bad noch attraktiver machen. Und die WVC Sportler haben beweisen, dass sie auch als Kriegsflüchtlinge einen großen Beitrag zur Zivilgesellschaft beitragen.

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WVCer bei Bezirksmeisterschaften erfolgreich

Der erste Tag der Bezirksjahrgangs- und Bezirksmeisterschaften im Schwimmen verlief für die beiden Starter der WVC mehr als erfolgreich. Alisa Derkach (2009) siegte bei Ihrem Start über die 50 Meter Brust nicht nur in ihrem Jahrgang, sondern wurde auch Bezirksmeisterin in der offenen Klasse.

Maksym Berkov (2007) gewann die Jahrgangsmeisterschaften über 100 m Schmetterling in 1:10,61 Minuten, musste sich aber im Finale der offenen Klasse trotz Verbesserung der Wettkampfzeit mit dem undankbaren vierten Rang zufriedengeben. Besser verliefen die Rennen über 100 m Rücken. Hier siegte Maksym im Lauf seines Jahrganges in einer Zeit von 1:08,85 Minuten und im Finale der offenen Klasse verbesserte sich der neue Bezirksmeister sogar auf 1:06,10 Minuten. Nun schauen wir auf den zweiten Tag in Rotenburg.

 

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Show me your race face! -Starke Ergebnisse für den WVC-Nachwuchs beim Cup in Büdingen

Dass nach megaschnellem Schwimmen, Hyperschallgeschwindigkeits-Radfahren und wie bekloppt losrennen, sowie Schuhe Wechseln in Hütchenspielergeschwindigkeit gleich das Nächst-Wichtigste ist, im entscheidenden Moment fies zu gucken, gehört zum WVC-Triathlon-ABC, wie jeder Nachwuchssportler weiß, der durch unsere Schule geht.

Dass sie gut aufgepasst haben, zeigten am 29.05.2022 an einem etwas unterkühlten Mai-Tag Niclas, Veit, Hagen. Markus und Bosse. Sie zeigten Schnelligkeit, Kampfgeist und viel Zähne (vgl. Abbildung 1bis 14).

Belohnt wurde solche Gelehrsamkeit mit dem ersten Platz bei den Schüler-C für Niclas. Veit war fix unterwegs, gab bei einem holprigen ersten Wechsel aber die Podestplatzierung aus der Hand -die Schuhe wollten heute einfach nicht mitmachen. Marcus und Hagen zeigten sehr starke persönliche Fortschritte in ihren Schwimmleistungen und erlangten mit Platz 6 und 9 bei den Schülern-A sehr respektable Platzierungen. Auch Bosse hatte Probleme bei seinem ersten Wechsel mit Radschuhen und konnte es nicht wie zuletzt in Griesheim auf dem Treppchen landen, rachte aber, sobald er auf dem Rad saß, unbeirrt sein Rennen weiter und kam um einiges an Erfahrung reicher und mit starker Laufleistung als Sechster der Jugend-B ins Ziel -wohlgemerkt als schnellster Jugend-B-Starter aus dem Jahrgang 2008!

WVC Nachwuchs-Delegation in Büdingen 2022

...Veit ist grade Hot-Dog holen 🙂

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Unsere erste Regatta 2022: Abenteuer auf dem Beetzsee

Während das Training schon wieder annähernd normal abläuft, ist die letzte Regatta, die man “normal” nennen konnte, schon eine ganze Weile her. Deshalb (und weil Brandenburg zwar eine hochkarätige Regatta ist, aber eben nichts für Einsteiger) starten wir in die Saison 2022 Ende April verhalten: Mila, Erbol und Luca sind mit dabei, außerdem wieder Patrick und Jannik vom KSK und Unterstützung gibt es von Sven. 

Bereits am Freitag (29.04.) geht es los und der Beetzsee zeigt sich von seiner besten Seite: Die Sonne scheint, kein Wind, keine Wellen – und unsere erstjährigen Jugendlichen kämpfen sich erfolgreich in die meisten Zwischenläufe vor. Am Samstag “normalisieren” sich die Bedingungen etwas: Der bekannte Wind kommt auf, und damit wird auch das Wasser kabbeliger. Aber schließlich haben wir das im Trainingslager ausgiebig geübt! Alle unsere Sportler verkaufen sich in den Zwischenläufen ordentlich, doch den Endlauf erreicht nur der K4 der Jugendlichen. Dafür gibt es am Nachmittag noch ein paar Premieren: Die Langstrecke über 5000m bei den Jungs ist doch etwas anderes als es das noch als A-Schüler war, und auch Mila lag vorher noch nie mit 30 Gegnerinnen am Start. 

Mit nur einem Rennen ist der Sonntag schließlich entspannt. Auch der erwartete Regen verschont uns, sodass der Abbau der Zelte problemlos vonstatten geht. So schnell ist man wieder drin, im  Regatta-Alltag… to be continued next weekEndeccccccccccc.

Der K4 geht aufs Wasser
Langstrecke geschafft!
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Einmal Imperia und zurück

Diesen April ging es für uns wieder nach Italien – um genau zu sein ins wunderschöne Imperia! Wir alle freuten uns schon sehr auf das Wiedersehen und natürlich besonders auf das intensive  Training. So ging bei der ganzen Aufregung die Fahrt doch relativ schnell rum. Pascal, den wir ja schon vom letzten Mal kannten, hat diesmal seinen ebenfalls Triathlonverrückten Bruder Johannes mitgebracht. Nachdem während der Fahrt einmal Udo Jürgens‘ Lied „Griechischer Wein“ (UNSER Trainingslager Hit) gelaufen war, war das Eis aber gebrochen. Das Lied hat uns die ganze Zeit weiterhin begleitet – bei mir in Form eines dreitägigen Ohrwurms. 

Die beiden haben die Fahrt mit uns sechs Mädels souverän gemeistert – Respekt dafür!

Angekommen auf dem Campingplatz mussten wir uns erstmal einrichten – wir Mädels haben uns ein Bettenlager aufgebaut damit niemand alleine ist. Außerdem haben Johannes und Pascal Abendessen für den zweiten Bus kochen, denn der brauchte wegen des Anhängers mit den Rädern leider knappe fünf Stunden länger… Nach langem Warten waren wir alle aber wieder glücklich vereint!

Den ersten Trainingstag gingen wir ruhig an. In leistungsorientierten Gruppen ging es vormittags nach dem gemeinsamen Frühstück und einer kurzen Verdauungspause aufs Rad, bei strahlendem Sonnenschein das Meer entlang

Die nächsten Tage liefen in etwa so ab: essen, Rad fahren, essen, ausruhen, optional ein Strandbesuch, essen, quatschen, schlafen… und das ganze dann wieder von vorne. 

Natürlich gehört zum Triathlon nicht nur Radfahren, weshalb wir sehr froh darüber waren, im dortigen Schwimmbad trainieren zu können. Das Meer war nämlich noch ziemlich kalt. 

Und laufen kann man ja überall. Nach dem ersten Schwimmtraining ging es jedoch für uns auf die Laufbahn. Denn die ist nigelnagelneu und es läuft sich sehr schnell darauf. Für uns war die blaue Bahn auf jeden Fall immer wieder ein Highlight. 

 

Mit Pascal absolvierten (v. l. n. r.) Annika, Anne, Bosse, Mai-Ann, ich und Markus die erste Bergtour mit 1155 Höhenmetern und einem wundervollen Ausblick auf die italienischen Berge. 

Am Ostersonntag wurden wir sogar vom Osterhasen beglückt! Noch vor dem Frühstück mussten wir auf dem Campingplatz alle Schokoosterhasen finden – wie die wohl dort hingekommen sind?!

Aber trotz Feierlichkeiten konnte das Training nicht ruhen. Wir sind mit Johannes eine entspannte Radrunde mit einem traumhaften Blick aufs Meer gefahren und haben uns anschließend auf einen Espresso in einem kleinen Restaurant in DOUGLAS (Dolcedo) mit den anderen getroffen.

Es folgten weitere Radtouren, Lauftrainings, Schwimmen, Athletik am Strand, eine Shoppingtour durch Oneglia – das ist das Zentrum von Imperia und abendliche Wizard Spiele (Übrigens: Niclas schafft in der ersten Runde zwei Stiche!).

Bei all den schönen Dingen musste es leider auch eine Panne geben: Anne brach sich, nach mehrfachem Fallen auf die gleiche Hand, das Handgelenk. Vorher konnte sie aber zum Glück noch eine kleine Tour auf dem Rad von einem der vielen kleinen Jungs machen, die schon morgens um acht immer ihre Runden um die Bungalows drehten. Und Apfelkuchen gab es trotzdem!

Das Trainingslager neigte sich dem Ende und wir haben alles gegeben. Markus und Mai-Ann mit einer 200km Tour nach Monaco, ich mit einem 30km/h Schnitt und einem neuen Laufrekord, Johann, Johannes und Pascal mit fast 3000 Höhenmetern in einer Tour und Nicholas mit einer 150km Solo-Tour. Letztendlich waren wir doch alle froh uns jetzt ein bisschen auszuruhen.

Zum krönenden Abschluss gab es am letzten gemeinsamen Abend selbstgemachte Pizza von den Campingplatzbesitzern! Die beste Pizza, die ich je gegessen habe und wirklich OFENFRISCH.

Es war eine unvergessliche Zeit, mit Höhen und Tiefen, Sonnenschein und Regen, Streit und Verzweiflung, aber vor allem mit sehr viel Spaß, lachen, Witzen, „deeptalks“ über Gott und die Welt und wir alle sind ein Stückchen weiter zusammengewachsen.

Und ein weiteres Mal heißt es: Imperia wir kommen wieder!