Hessische Meisterschaften Kanurennsport und SUP

Am 5. September herrschte, wieder einmal, Ausnahmezustand am Auedamm 23. Die Hessischen Meisterschaften im Kanurennsport und auf dem SUP wurden ausgetragen, fast 200 Sportler waren gekommen. Nicht nur als Veranstalter können wir stolz auf ein weiteres erfolgreiches Sport-Event trotz Corona sein, sondern auch sportlich gibt es einiges zu feiern!

Eine weitere erfolgreiche „Nicht-ganz-so-groß“-Veranstaltung

Ganz so viele Boote haben wir hier sonst nicht.

Da plant und organisiert man vorher monatelang, sperrt Wege, bastelt Bojenreihen, plant Corona-Einbahnstraßen,… und nach einem intensiven Tag ist der ganze Spuk schon wieder vorbei. Noch während die letzten Rennen über 200m ausgetragen wurden, wurden oben in der Regattastrecke schon die Bojen der 500m-Strecke abgebaut – und noch bevor die letzten Gäste mutmaßlich ihre Heimat erreicht hatten, erinnerte auf unserem Gelände nichts mehr an das Treiben tagsüber.

Herzlichen Dank Matze, Mirco, Michael und Axel für die Orga, dem Auf- und Abbau-Team um Christian, Mike und Fynn, dem Regattabüro, der Einlasskontrolle, den unermüdlichen Brötchen-, Kuchen- und Grillwarenverkäufern, und allen anderen, die, wo nötig, Hand angelegt haben! Natürlich auch an das exzellente Schiedsrichter-Team, Kolja im Motorboot und die Wasserwacht – wo wir als Verein alleine nicht weiterkommen, macht ihr die Veranstaltung vollzählig! Und, last but not least: Auch ein großes Dankeschön an alle, die da waren, und trotz Abstand- und Masken das Regatta-Feeling mit nach Kassel gebracht haben!

Kanurennsport: 4 Hessenmeister, 8 erste Regatten, 26 Starter

Traditionell sind Heimregatten etwas besonderes. Da wird das Kernteam gerne mal von Athleten unterstützt, die sonst wenig mit Wettkampfsport zu tun haben. Wo sonst melden wir zwei Damen LK Vierer?
Zusätzlich ist eine Heimregatta auch immer gut, um den Nachwuchs an das Regattageschehen heranzuführen. Vor allem in diesem bisher wettkampfarmen Jahr gab es da einige C- und B-Schüler, die teilweise seit dem letzten Herbst fleißig trainiert hatten und jetzt zum ersten Mal gegen andere antreten konnten. Tavis, Mila, Joris, Lauritz, Tim, Lasse, Kristina und Oskar: Ihr habt das prima gemacht! Und nach einem Jahr zwangs-Wettkampfpause kann man wohl sagen, dass auch Markus sich bei seiner „zweiten ersten Regatta“ gut geschlagen hat. Herzlichen Dank an Max und Christian, die in der wettkampfbedingten Abwesenheit der Nachwuchstrainer dafür gesorgt haben, dass alle Schüler pünktlich ihre Starts erreicht haben!

(Fast) die ganze Mannschaft (es fehlen Andreas und Andreas – mit Schwund muss gerechnet werden).

Und was ist jetzt sportlich dabei herausgekommen?

Hessische Meister wurden:

  • Enja Rößeling im Einer der Damen Junioren über 200m und 500m
  • Harald Brückmann im K1 der Herren AK über 200m
  • Aljoscha Dietrich, Mike Pfaff, Felix Richter und Andreas Witt im K4 der Herren LK über 200m.

Silber ging an:

  • Aljoscha Dietrich im K1 der Herren LK über 500m
  • Harald Brückmann im K1 der Herren AK über 500m
  • Aljoscha Dietrich und Felix Richter im Zweier der Herren LK über 500m
  • Aljoscha Dietrich, Mike Pfaff, Felix Richter und Andreas Witt im K4 der Herren LK über 500m.

Über Bronze freuten sich:

  • Tim Reedwisch im K1 der Schüler C AK 9 über 200m
  • Luca Horn im Einer der männl. Schüler A AK 13 über 200m und 500m
  • Aljoscha Dietrich im Einer der Herren LK über 200m
  • Andreas Mädler im K1 der Herren AK über 500m
  • Tim Reedwisch und Lasse Becker im K2 der männl. Schüler C über 200m
  • Aljoscha Dietrich und Felix Richter im K2 der Herren LK über 200m.

Außerdem haben sich Pauline, Maya, Lea, Sandra, Michaela, Solveig, Natascha und Rieke die Medaillen der Damen LK und AK Rennen untereinander aufgeteilt – lustig wars, das nächste Mal gerne auch mit externen Gegnern!

Schön wars! Ich hoffe, im kommenden Jahr gibt es wieder ein paar mehr Regatten, auch außerhalb, zu denen das WVC-Rennsport-Team antreten kann!

Erstmalig richteten wir in diesem Jahr eine Hessische Meisterschaft im Stand Up Paddling aus. Lange Zeit war aufgrund der Corona-Situation unklar, ob wir eine derartige Veranstaltung überhaupt ausrichten können und dürfen. Nach vielen Aufs und Abs und viel hin und her fiel dann die Entscheidung: ja, wir wollen, wir können und wir dürfen, wenn auch nur unter bestimmten Auflagen und das zusammen mit den Rennkanuten, die ebenfalls ihre Hessische Meisterschaft veranstalten wollten.

Zahlreiche Vereine sowie viele Einzelsportler folgten unserer Einladung. Am Ende konnten wir insgesamt 30 Starter vermelden, die aus ganz Deutschland anreisten. Viele Athleten freuten sich, dass im Corona-Jahr 2020 überhaupt noch ein Verein sich bereit erklärte einen derartigen Wettkampf auszurichten.

Um die Langstreckenrennen (Long Distance) auch für ambitionierte SUP-Einsteiger attraktiv zu gestalten, boten wir zwei unterschiedliche Renndistanzen an: die FunClass mit 5.000m sowie die MasterClass mit 8.000m. Ursprünglich waren 10.000m geplant. Doch aufgrund des engen Zeitfensters entschlossen wir uns die Strecke zu verkürzen. Wir mussten die SUP Langstreckenrennen in der Rennpause der Kanuten durchführen.

Über die 5.000m gewann Maurice Pfurr von der WVC in der Leistungsklasse der Herren und wurde Hessenmeister. Eyad Kelleh (ebenfalls WVC) wurde Vizemeister. Michael Kickel wurde in seinem Rennen der Herren Masters A über die 5.000m ebenfalls Erster.

Im Anschluss an die Langstreckenrennen fanden in einem zweiten Pausenblock der Kanuten die SUP-Sprintrennen über 200m statt. Hier belegte Maurice Pfurr den zweiten Platz vor Eyad Kelleh. Michael Kickel wurde in seinem Sprintrennen Dritter.

Am Ende des Tages waren die teilnehmenden Sportler glücklich über die erpaddelten Titel und Medaillen sowie über die eingeheimsten Sachpreise. Auch wir als ausrichtender Verein waren zufrieden mit dem Verlauf dieses Wettkampfes und den neu gewonnen Erkenntnissen.

Dies alles war nur möglich, da sich viele ehrenamtliche Helfer in der Vorbereitung und besonders bei der Durchführung tatkräftig eingebracht haben. Dafür möchten wir uns bei allen Helfern bedanken. An dieser Stelle sei auch der Wasserwacht sowie den zahlreichen Sponsoren für ihre großzügigen Sachspenden unser Dank ausgesprochen.

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